Human- Biomonitoring

Mit dem Begriff Human-Biomonitoring oder „biological monitoring” bezeichnet man Messungen in humanbiologischen Materialien wie Blut, Urin, Haaren, Zähnen usw. Unterschieden wird zwischen einem Belastungsmonitoring, bei dem Fremdstoffe oder deren Stoffwechselprodukte direkt bestimmt werden, und einem biochemischen Effektmonitoring, das im Messen von Reaktionsprodukten von Fremdstoffen mit körpereigenen Substanzen wie Methämoglobin, Protein (von griech. = erster, vorderster, wichtigster) übliche Bezeichnung für einen einfachen Eiweißkörper, der nur aus Aminosäuren aufgebaut ist. Proteine spielen - oder DNA-Verbindungen besteht. Es dient somit als Maß für die tatsächlich vom Organismus aufgenommene Schadstoffdosis über alle Aufnahmepfade und spiegelt zudem die individuellen Besonderheiten bzgl. der Aufnahme, Speicherung, Metabolisierung und Ausscheidung des Fremdstoffes im menschlichen Organismus wieder. Unter Beanspruchungsmonitoring wird die quantitative Erfassung von Reaktionen und Wechselwirkungen des Fremdstoffs mit Proteinen, Nukleinsäuren Enzymen und anderen funktionellen Biomolekülen des Organismus verstanden.