Otomykosen
Als Otomykosen werden Mykosen im Bereich der Ohren bezeichnet, die den äußeren Gehörgang oder das Mittelohr und angrenzende Bereiche betreffen. Erreger der Otomykosen sind Candida Bei der Gattung Candida, die sich aus mehreren Untergruppen zusammensetzt, handelt es sich um Sprosspilze bzw. Hefepilze. Insgesamt gibt es -Arten, häufiger aber filamentöse Pilze Pilze sind chlorophyllfreie Organismen mit heterotropher Ernährungsweise (Ernährung durch Aufnahme organischer Nahrung), die sich durch Sporen verbreiten und vermehren. Alle der Anamorph- Gattung Die Gattung ist eine systematische Kategorie oberhalb der Art, die mehrere Arten zusammenfasst. Aspergillus. Am häufigsten werden Aspergillus fumigatus Der Aspergillus fumigatus ist als Schimmelpilz weltweit verbreitet und ausgesprochen thermotolerant. Dies bedeutet, dass diese Art in einem weiten Temperaturspektrum , Aspergillus flavus Aspergillus flavus ist ein sehr wärmeliebender Schimmelpilz, der überall in Böden und auf Getreide vorkommt. In warmen Gebieten kann der , Aspergillus ornatus, Aspergillus terreus und Aspergillus niger Der Aspergillus niger ist ein Hauptvertreter der Aspergillus-Gruppe kommt überall vor. Der Schimmelpilz mit seinen schwarz gefärbten Konidien ist ein nachgewiesen. Selten wurden auch Mucor- und Alternaria Unter Alternaria werden eine etwa 50 Arten umfassende, weltweit verbreitete Anamorph-Gattung der Hyphomycetes mit dunklen, muriform septierten Conidien zusammengefasst, die -Arten isoliert. An Otomykosen im Mittelohrbereich sind darüber hinaus häufig Bakterien Der Begriff Bakterien (Bacteria) ist aus dem altgriechischem (bakterion = Stäbchen) abgeleitet und wird in der Mikrobiologie traditionell für alle beteiligt. Die Bakterien sind oft die Folge starker Verschmutzungen, wobei sich die Erreger zunächst als Saprophyten Als Saprophyten werden Kleinlebewesen bezeichnet, die ihre Nährstoffe nicht oder nicht ausreichend durch Photosynthese herstellen können, sondern aus verwesendem Tier- ansiedeln können. Das Wachstum der Pilze kann so stark sein, dass auf Haut- oder Schleimhautbereichen sogar sporulierende Pilzrasen entstehen können.